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Giraffe stirbt an zu niedriger Stromleitung

Giraffe stirbt an zu niedriger Stromleitung
Zu tief hängende Stromkabel sind in Südafrika einer Giraffe zum Verhängnis geworden. Der Stromkonzern Eskom muss jetzt Schadenersatz für das Tier bezahlen, das an dem Stromkabel einen tödlichen elektrischen Schlag erlitten hat. Ein Farmer aus der Limpopo- Provinz bekam damit in zweiter Instanz vor dem Obergericht in Pretoria Recht. Der zuständige Richter befand, dass Eskom mit relativ wenig Aufwand den Tod von Giraffen und anderen Wildtieren an seiner Stromleitung hätte vermeiden können.

Der Konzern hatte zwei Masten auf dem Gelände der Liverpool- Wildfarm aufgestellt. Nur einer davon war mit einer Metallumzäunung geschützt. Der Richter fand zudem, dass die Leitung tiefer hing als nach den Richtlinien des Konzerns erlaubt. Er verurteilte Eskom zur Zahlung von 15.000 Rand (1.800 Euro) Schadenersatz.

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