Der Unfall ereignete sich am Montag in der russischen Stadt Perm, etwa 1.400 Kilometer östlich von Moskau. Bei einem Bus der örtlichen Verkehrsbetriebe versagten kurz vor einer Kreuzung die Bremsen. Mit 50 Stundenkilometern erfasst das Fahrzeug einen an der Ampel haltenden Kleinwagen und rast dann auf den dazugehörigen Schutzweg zu.
Ein Geschäftsmann mit Aktentasche, der die Straße überquert, bemerkt das Unglück, das auf ihn zugerast kommt, gerade noch rechtzeitig. Er sprintet los - und entgeht dem "Amok-Bus" nur um Millimeter.
Die Amokfahrt endete wenige Meter später auf einem öffentlichen Platz. Vier Stufen, die zu der Freifläche führen, brachten den Bus zum Stehen. Insgesamt wurden bei der Horrorfahrt 19 Autos beschädigt. Wie durch ein Wunder kam es zu keinen ernsthaften Personenschäden. Lediglich zwei Menschen wurden leicht verletzt.