Bombe vor Moschee
Festnahmen nach Anschlag auf den Malediven
Ausland
30.09.2007 18:09
Nach dem ersten Bombenanschlag in der Geschichte der Malediven hat die Polizei sieben Verdächtige verhaftet. Außerdem werde gegen einige weitere Personen ermittelt, teilte ein Regierungssprecher am Sonntag mit. Bei der Explosion einer Bombe im Sultan-Park der Hauptstadt Male wurden am Samstag zwölf ausländische Touristen verletzt.
Einige der Verdächtigen hätten versucht, außer Landes zu gelangen, sagte Regierungssprecher Mohamed Shareef. Sie seien auf dem Flughafen gefasst worden. Der Fall stehe kurz vor seiner Aufklärung.
Bei den verletzten Touristen handelt es sich um acht Chinesen, zwei Japaner und zwei Briten. Alle erlitten Brandverletzungen. Mit Ausnahme der beiden Briten konnten sie das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen und in ihre Heimat zurückkehren.
Jedes Jahr besuchen rund 600.000 Urlauber die Ferieninseln der Malediven im Indischen Ozean. Das mehrheitlich muslimische Land wird seit 29 Jahren von Staatschef Maumoon Abdul Gayoom regiert. In der Hauptstadt ist es seit einem Putschversuch 1988 zu keinen Schießereien gekommen.
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