Mädchenmordfälle
Ex-Komplize von Marc Dutroux bekommt Freigang
Der 41-Jährige hatte darum gebeten, eine Ausbildung als Schreiner machen zu dürfen - und möchte deshalb das Gefängnis zeitweise verlassen, was ihm nun auch gewährt wurde. Frühere Anträge des Mannes waren bisher stets unter Hinweis auf seine Drogenabhängigkeit abgewiesen worden.
Jean Lambrecks, der Vater eines der von Dutroux getöteten Mädchen, sagte nach der Entscheidung über den Mittäter: "Das ist ein Skandal. Man kann ihm doch nicht vertrauen!"
Dutroux-Komplizin bald ein Jahr in "Freiheit"
Während Lelievre 25 Jahre Haft ausfasste, war der Haupttäter Dutroux zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte sechs Mädchen und junge Frauen entführt, gefoltert und vergewaltigt - vier von ihnen starben. Die damalige Frau und Komplizin des Mädchenmörders, Michelle Martin - die zu 30 Jahren Haft verurteilt wurde - durfte das Gefängnis bereits im Sommer 2012 verlassen. Sie lebt inzwischen in einem Kloster im südbelgischen Örtchen Malonne (siehe Infobox). Martin muss Schmerzengeld in Höhe von 179.000 Euro zahlen, bisher hat Lambrecks 40 Euro überwiesen bekommen, berichtete eine belgische Zeitung am Montag.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.