7 Tote in 1 Woche
Erneut Tibeter von chinesischer Polizei erschossen
Seit Montag sind damit nach exiltibetischen Angaben sieben Tibeter getötet und rund 60 teils schwer verletzt worden. Chinesische Behörden hingegen haben bislang nur zwei Tote bestätigt. Proteste gegen die chinesische Herrschaft wurden aus den beiden Präfekturen Aba und Ganzi berichtet. Chinas Regierung hat die Sicherheitsmaßnahmen verschärft und Verstärkung in die Region entsandt.
Angespannte Situation
Zu den neuen Schüssen der Sicherheitskräfte kam es nach exiltibetischen Angaben, als sich eine große Menschenmenge am Haus des Tibeters versammelt habe, um die Polizei daran zu hindern, ihn mitzunehmen. "Die Polizei schoss in die Menge, tötete einen Mann auf der Stelle und verletzte viele andere", zitierte Radio Free Asia exiltibetische Quellen in Indien, die sich auf Quellen vor Ort beriefen. Demnach seien mehr als 10.000 Tibeter aus Nachbarorten nach Dzitoe Barma gekommen, die Situation sei sehr angespannt.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.