Der Verdächtige soll mit einem Schneeballsystem zwischen Juni 2003 und Dezember 2004 über 3.500 Anleger in der Schweiz, Deutschland und Österreich um mehr als 100 Millionen Dollar (81,2 Mio. Euro) betrogen haben. Dafür benutzte er eine Marketingfirma mit Sitz im US- Staat Florida. Sobald das Geld in den USA angekommen war, sahen es die Investoren nie wieder.
Im Dezember 2007 wurden gegen den 51- Jährigen in Deutschland Haftbefehle wegen Betrugs ausgestellt. Auch die internationale Polizeibehörde Interpol suchte nach dem Deutschen, der offenbar im US- Staat Nevada unter dem falschen Namen Joseph Miller lebte.
Die US- Bundespolizei FBI und die örtliche Polizei stellten am Freitag 1.000 Kunstwerke sicher, die der Verdächtige in einer Lagerhalle außerhalb von Las Vegas aufbewahrt hatte. FBI- Agent Patrick Turner sagte, mit dem Erfolg bei der Durchsuchung könnten die mutmaßlichen Opfer entschädigt werden.