Frau erstochen

D: Lebenslange Haft für Messer-Mord in Jobcenter

Ausland
05.04.2013 17:07
Gut sechs Monate nach der tödlichen Messerattacke auf eine Jobcenter-Mitarbeiterin in Neuss hat das Landgericht Düsseldorf in Deutschland einen 52-Jährigen (Bildmitte) wegen heimtückischen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

Nach der einmonatigen Hauptverhandlung sah es die Düsseldorfer Strafkammer als erwiesen an, dass der Angeklagte Ahmed S. die Angestellte am 26. September 2012 in deren Büro mit einem Fleischermesser erstochen hatte (siehe Infobox).

Der geständige Angeklagte habe bei seinem Messerangriff den Tod seines wehrlosen Opfers "zumindest billigend in Kauf genommen", sagte der Vorsitzende Richter Rainer Drees. Die Verteidigung kündigte Revision an.

Das Motiv des Arbeitslosen hatte Fassungslosigkeit ausgelöst: Er gab an, er habe das Jobcenter verdächtigt, mit seinen Daten Missbrauch zu treiben. In dem Verfahren stuften zwei Gutachter den 52-Jährigen als schuldfähig ein.

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