Der Kapitän war am Tag nach dem Unglück festgenommen worden und hatte einige Tage im Gefängnis verbracht, bevor ihm Hausarrest gewährt wurde. Von seinem Dienstgeber, dem Kreuzfahrtunternehmen Costa Crociere, wurde er suspendiert.
Schettino drohen wegen fahrlässiger Tötung 15 Jahre Haft. Für Schiffbruch beträgt der Strafrahmen zehn Jahre. Dazu drohen Haftstrafen, weil die Passagiere an Bord angeblich sich selbst überlassen wurden. Angeklagt sind auch drei Manager der Reederei, darunter ein Oberösterreicher. Nach dem "Costa"- Unglück wurden 30 Leichen geborgen, zwei Menschen werden noch immer vermisst.