Situation "eskaliert"
China: 21 Tote bei ‘Hausdurchsuchung’
Die staatliche Version der Ereignisse klingt dabei jedenfalls so: Drei Behördenvertreter hätten am Dienstag ein Haus durchsuchen wollen. Die Situation sei dabei aber eskaliert. "Terroristen" hätten die Polizisten und Behördenvertreter mit Äxten und Messern angegriffen, sagte eine Sprecherin der Provinzregierung der Nachrichtenagentur dpa. Danach sollen die Angreifer ein Haus in Brand gesteckt haben. Dabei seien 15 Behördenvertreter und Polizisten umgebracht worden. Auch sechs Angreifer seien getötet und acht verhaftet worden.
Uiguren widersprechen offiziellem Bericht
Der Sprecher des in Deutschland ansässigen Weltkongresses der Uiguren, Dilxat Raxit, sagte dagegen, der Konflikt sei ausgebrochen, als ein junger Uigure an einem Checkpoint erschossen worden war. "China kann nach Belieben das Feuer auf Uiguren eröffnen, um den Widerstand zu unterdrücken."
In der Provinz Xinjiang kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen muslimischen Uiguren und Chinesen. 2009 waren ethnische Spannungen in Xinjiang eskaliert. Bei Unruhen kamen damals mehr als 200 Menschen ums Leben. China hatte sich das ehemalige Ostturkestan nach der Gründung der Volksrepublik 1949 einverleibt.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.