Der venezolanische Präsident war am vergangenen Freitag nach Kuba geflogen, um sich eine Wucherung aus der Beckengegend entfernen zu lassen. Bereits im Sommer 2011 war er dort wegen eines Tumors operiert worden. Chavez äußerte sich nicht dazu, ob auch die neue Wucherung krebsartig war.
Erst vor wenigen Tagen hatten Aktivisten von Wikileaks laut lateinamerikanischen Presseberichten herausgefunden, dass die Ärzte Chavez nur noch maximal zwei Jahren an Lebenszeit einräumten. Die spanische Zeitung "El Pais" berichtete unter Berufung auf Wikileaks, dass bei ihm Krebszellen bereits Lymphknoten und Knochenmark erreicht hätten, was ein so gut wie sicheres Todesurteil bedeuten würde.