DNA-Test beweist:
“Canadian Psycho” schickte Teile des Opfers an Schulen
Ausland
15.06.2012 06:50
Gen-Tests haben Gewissheit gebracht: Die in zwei Päckchen an zwei Schulen im kanadischen Vancouver verschickten Leichenteile stammen von einem Ende Mai in Montreal getöteten Chinesen. Auch die übrigen gefundenen Körperteile seien dem Opfer zuzuordnen, teilte die kanadische Polizei am Donnerstag mit. Der mutmaßliche Mörder, Luka Rocco Magnotta, sitzt in Berlin in Haft. Dort muss der 29-Jährige "bis zur Entscheidung über seine Auslieferung" bleiben, wie das zuständige Gericht erklärte.
Der 29-jährige Pornodarsteller und Prostituierte wird verdächtigt, Ende Mai in Montreal den Chinesen mit einem Eispickel getötet und die Leiche zerstückelt zu haben. Eine Hand und einen Fuß des Opfers soll er an politische Parteien in Ottawa geschickt haben. Der Kopf der Leiche wurde bisher nicht gefunden.
Magnotta war aus Kanada nach Frankreich geflohen und von dort mit einem Bus nach Berlin gereist. In einem Berliner Internetcafé wurde er erkannt und von der Polizei festgenommen.
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