Die Ermittlungen stünden nicht im Zusammenhang mit religiösen Extremisten. Sie konzentrierten sich eher auf "politische Aktivitäten britischer Staatsbürger". Nach Angaben der Online- Ausgabe des "Daily Telegraphs" wurden die Verdächtigen möglicherweise im Zusammenhang mit dem Weltfinanzgipfel am kommenden Donnerstag in London festgenommen. Sie hätten aber eher "Störungen" als Morde geplant.
Nach Angaben der Polizei ist es unwahrscheinlich, dass die Festgenommenen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren einer größeren, landesweiten Organisation angehören. Wie der "Telegraph" weiter berichtete, würde das gefundene Material nicht zum Bau einer Bombe ausreichen.
Zu dem G- 20- Gipfel im Osten der britischen Hauptstadt reisen die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer an. Wegen des Sicherheitsrisikos ist die britische Polizei in höchster Alarmbereitschaft. Tausende Polizisten sind über die kommenden Tage in London im Einsatz. Ausschreitungen und Angriffe vor allem auf Banken werden bei Protestveranstaltungen an diesem Mittwoch befürchtet.