Die EU müsse "geografisch ausgewogen vertreten sein, dafür brauchen wir Zeit", meinte Ashton weiter.
Notwendig sei ein phasenweiser Aufbau. "Zurzeit gibt es überhaupt nichts. Ich habe kein Team im gemeinsamen Auswärtigen Dienst, bevor nicht die Rechtsgrundlage steht." Sie versuche nur, "das kohärenter zusammenzuziehen, was wir vorher hatten", so Ashton. "Es gibt keinen Favoriten, jeder wird nach seiner eigenen Leistung beurteilt". Die Hohe Vertreterin und Vizepräsidentin der EU- Kommisison betonte ferner, dass sie die "Klügsten und Besten will". Es dürfe auch keine Zersplitterung geben, "Doppelarbeit muss unbedingt vermieden werden, sonst gewinnen wir nichts außer Bürokratie".
Zu Kritiken, wonach sie bei Veranstaltungen oft nicht vertreten sei, meinte Ashton, "es gibt so viele unterschiedliche Gipfel, ich kann gar nicht auf alle eingehen. Auf dem Marokko- Gipfel waren wir sehr gut vertreten", durch die Präsidentschaft von Kommission und Rat. "Ich selbst muss da nicht immer vertreten sein."