Airline-Revolution
Bis Ende 2007 nur mehr elektronische Flugtickets
Ende dieses Jahres sollen bereits 70 Prozent aller Tickets nicht mehr ausgedruckt werden. Die Luftfahrt-Branche, die seit Jahren Milliardenverluste macht, will mit der Einführung der so genannten E-Tickets besonders wegen des geringeren Verwaltungsaufwandes drei Milliarden Dollar (2,36 Mrd. Euro) im Jahr sparen. „Das ist eine Revolution in der Branche“, sagt Bisignani. Laut IATA kostet ein Papier-Ticket zehn Dollar, bei der elektronischen Ausstellung ist es dagegen nur ein Dollar.
Fluggäste mit E-Ticket bekommen ihren Flugschein nicht mehr ausgedruckt, sondern zeigen als Nachweis beim Einchecken den Reisepass oder die Kreditkarte vor. Bisignani räumte ein, dass Gesellschaften in Afrika und im Nahen Osten noch nicht weit mit der Umstellung seien. So sei die Stromversorgung ein Problem. Nach den Worten des Verbandschefs zahlt sich die Umstellung auf E-Tickets innerhalb eines Jahres aus.
Fluggesellschaften, die auch nach 2007 Flugscheine aus Papier einsetzen wollen, können dem Verband zufolge nicht mehr mit den 60.000 IATA-Reisebüros zusammenarbeiten. Neben den E-Tickets setzt der Branchenverband auch auf elektronische Frachtpapiere (E-Freight), um die Abwicklung von Waren zu beschleunigen und billiger zu machen. Wie vor 40 Jahren müssten heute 34 Formulare ausgefüllt werden, beklagte Bisignani. Die Einführung des Systems sei aber wegen der Zollbehörden schwieriger.







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