Bei der jetzigen Berufung geht es um rechtstechnische Fragen. Wann über den neuen Assange- Antrag entschieden wird, stehe noch nicht fest, sagte eine Gerichtssprecherin am Dienstag.
Dem WikiLeaks- Gründer werden in Schweden Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vorgeworfen. Vor zwei Jahren hatte Assange für weltweites Aufsehen gesorgt, weil WikiLeaks Tausende geheime US- Dokumente unter anderem über die Kriege im Irak und in Afghanistan veröffentlichte. Es war die größte Enthüllung geheimer Dokumente in der Geschichte der USA. Die US- Regierung sieht in dem Australier einen Verräter. In der Anti- Zensur- Bewegung wird er dagegen wie ein Held gefeiert.