Auf Flugblättern
Appell aus dem Exil: “Nordkoreaner, erhebt euch!”
Kim Jong Il, der 1994 seinem Vater Kim Il Sung im Amt des Staatschefs gefolgt war, war im Dezember 2011 gestorben. Die Macht ging auf seinen Sohn Kim Jong Un über.
Atomtest verstärkt Befürchtungen
Doch geändert hat sich nicht viel. Erst am Dienstag unternahm Nordkorea einen dritten unterirdischen Atomtest (siehe Infobox). Da das isolierte Land die "Verwendung einer kleineren und leichteren Atombombe, aber mit großer Sprengkraft" vermeldete, nahmen die Befürchtungen zu, dass Pjöngjang die Produktion von Sprengköpfen vorbereitet, die auf Raketen montiert werden können.
Der Test wurde international verurteilt. Die US-Regierung warnte Nordkorea vor einer weiteren Eskalation. Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, sagte am Freitag in Washington, das Regime in Pjöngjang müsse vor weiteren "provokativen Aktionen" Abstand nehmen.
Kein Ende des Kults um Kim Jong Il
Indes ist in Nordkorea der Personenkult um den früheren Machthaber Kim Jong Il ungebrochen. Mit Massenversammlungen, Ausstellungen, Sportveranstaltungen und Ehrungen von verdienten Bürgern feierte das Regime in Pjöngjang am Samstag Kims 71. Geburtstag. Kim Jong Un zollte gemeinsam mit seiner Gattin Ri Sol Ju seinem Vater im "Kumsusan-Palast der Sonne" Respekt, wie die Staatsmedien berichteten. In dem Palast liegt der einbalsamierte Leichnam Kims.







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