"Jihadisten im Land"
Al-Kaida-Führer warnt USA vor weiterem Terror
"Täglich wird euch das Unerwartete treffen, und eure Führer werden nicht in der Lage sein, euch zu verteidigen", kündigte Rimi an, dessen Organisation von Washington als weltweit gefährlichster Al-Kaida-Zweig einstuft wird. Der Kampf der Gruppe sei demnach auch nach der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden im Mai 2011 und des radikalislamischen US-Geistlichen Anwar al-Awlaqi im Jemen vier Monate später keineswegs beendet.
"Die Jihadisten sind sie in eurem Land - oder kurz davor"
"Habt ihr die Jihadisten ausradiert, die sich erst in Afghanistan und dann überall ausgebreitet haben?", fragte Rimi und gab die Antwort gleich selbst: "Heute sind sie in eurem Land - oder kurz davor." An radikale Islamisten in den USA richtete der Extremistenführer einen Aufruf: "Erledigt eure Pflichten, verteidigt eure Religion und tretet in die Fußstapfen all jener, die ihren Glauben und die Umma (Gemeinschaft der Muslime, Anm.) unterstützt haben."
Nach Boston-Terror immer wieder Rizin-Briefe aufgetaucht
Bei der Explosion zweier Bomben am Rande des Boston-Marathons waren am 15. April zwei US-Bürger und ein Chinese getötet worden, ein Polizist kam wenige Tage später bei der Verfolgung der mutmaßlichen Täter Dzhokhar und Tamerlan Tsarnaev ums Leben. Mehr als 260 Menschen wurden verletzt. Seitdem tauchten immer wieder Drohbriefe mit Spuren des hochgefährlichen Nervengifts Rizin auf, die unter anderem an US-Präsident Barack Obama adressiert waren.







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