Zug fährt NICHT ab
1.000 Mitarbeiter der Deutschen Bahn streiken
Im Verlauf des Vormittags sollen Warnstreiks in Düsseldorf, Wuppertal und Duisburg folgen. Letzter Bahnhof soll um 11.00 Uhr Paderborn sein, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Transnet.
Tausende Reisende und Pendler müssen sich mitten im Berufsverkehr auf massive Behinderungen einstellen. Mit den Aktionen wollen die Gewerkschaften Transnet und GDBA im Tarifkonflikt um eine Arbeitsplatzgarantie Druck auf den Bahnkonzern ausüben.
Rund 1.000 Mitarbeiter sind insgesamt zum Arbeitskampf aufgerufen. Die Warnstreiks beschränken sich auf den Nah-, Fern- und Güterverkehr in Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und in Rheinland-Pfalz. Die jetzigen Aktionen sind laut Transnet die ersten größeren Warnstreiks bei der Deutschen Bahn seit Frühjahr 2003.
Es habe im Tarifkonflikt auch am Donnerstag kein verhandelbares Angebot der Arbeitgeber gegeben, erklärten Transnet-Chef Norbert Hansen und der GDBA-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel. „Das ist jetzt die Antwort der Beschäftigten“, sagten Hansen und Hommel. Die vereinbarte Beschäftigungssicherung für die rund 130.000 tarifgebundenen Mitarbeiter gilt bisher nur, solange die Bahn ihre heutige Struktur behält. Beim geplanten Börsengang könnte sich das ändern.







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