Die Suche konzentriere sich auf den Bereich zwischen der Mündung des Alten Rheins und des Neuen Rheins samt dem dicht mit Schilf bewachsenen Ufer, so die Auskunft der Seepolizei. Ein Schwerpunkt galt dabei dem Gebiet um den Rohrspitz bei Fußach, wo bereits mehrere Ausrüstungsgegenstände angeschwemmt wurden.
Erstmals war am Dienstag das Wasser klar genug, um vom Hubschrauber des Innenministeriums aus gute Sicht auf den Seegrund zu haben, sagte einer der Einsatzleiter. Bisher gebe es aber keine neuen Erkenntnisse. Die Wasserretter untersuchten vom See aus mit Booten das Schilf, ein von der Feuerwehr verstärkter Landzug mit Suchhunden nahm sich den Uferbereich vor.
Retter kommen langsam an ihre Grenzen
Wie lange man weitersuchen könne, hänge von Sicht, Wetter und Wellengang ab, hieß es. Die ehrenamtlich tätigen Retter kämen langsam an ihre Grenzen. Man müsse daher von Tag zu Tag entscheiden, wie es weitergehen solle.
Die beiden 32 und 35 Jahre alten Fischer waren - wie berichtet (siehe Infobox) - am Sonntag mit dem Boot eines Bekannten zu einem Angelausflug aufgebrochen und nicht zurückgekehrt. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens herrschte hoher Seegang und Starkwindwarnung. Ihr gekentertes Boot (Bild) war am Montag vor Fußach im Bezirk Bregenz entdeckt worden, ebenso einige Ausrüstungsgegenstände. Mit einem Überleben der beiden Männer könne kaum mehr gerechnet werden, hieß es seitens der Einsatzleiter.
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