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FC Lustenau schlägt auswärts im Tivoli Favorit Wacker 2:1

14.03.2010, 09:20
FC Lustenau schlägt auswärts im Tivoli Favorit  Wacker 2:1
Mit einer großen Überraschung hat die Samstagpartie der 20. Runde der Erste Liga geendet. Der FC Lustenau schlug am Innsbrucker Tivoli den FC Wacker 2:1 (2:1). Für die Innsbrucker war es ein herber Rückschlag im Kampf um den Meistertitel, sie rutschten in der Tabelle von der Spitze auf Platz vier zurück. Spitzenreiter bleibt damit Admira nach dem 1:0- Sieg am Freitag in Gratkorn.

Wacker unterliegt FC Lustenau

Nach elf Meisterschaftsspielen ohne Niederlage kassierte Wacker am Samstag die erste Schlappe seit 12. September des Vorjahres (0:1 zu Hause gegen Admira). Auffallend: Die Innsbrucker Torfabrik, die bisher 45 Mal einnetzte, hat derzeit Ladehemmung, brachte es erst auf ein Tor im dritten Pflichtspiel im Frühjahr.

Innsbruck hatte zwar vor der Pause mehrere Torchancen durch Winkler (23.), Schreter (30.) und Perstaller (35.), doch der Ball fand nie den Weg ins Tor. Besser machten es da schon die Vorarlberger, die mit ihrem ersten echten Angriff mit 1:0 in Führung gingen (38.). Thomas Fröschl verwandelte ein Hagspiel Zuspiel aus kurzer Distanz, Wacker- Verteidiger Winkler kam zu spät.

Auch nach Wiederbeginn änderte sich wenig: Wacker dominierte zwar die Partie, echte Torchancen eröffneten sich für die Tiroler aber kaum welche, da Lustenau in der Abwehr sehr gut stand. Hektik dann in den Schlussminuten: Zuerst erhöhte Fröschl mit der Ferse auf 2:0 für Lustenau (80.), doch bereits zwei Minuten später erzielte Innsbrucks Brasilianer Mossoro per Kopf den Anschlusstreffer.

Hauchdünner Admira- Sieg gegen Gratkorn

Bereits am Freitag hatte die Admira auswärts gegen den FC Gratkorn einen hauchdünnen 1:0- (0:0)- Erfolg gefeiert. In den ersten 45 Minuten sahen die 600 Besucher der Partie kaum Chancen auf beiden Seiten, die Teams waren mit ihrem Latein zumeist bereits am Sechzehner am Ende. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel etwas besser, ein Tor fiel aber trotzdem wohl nur aufgrund eines Fehlers von Schiedsrichter Dominik Ouschan. Nach einer Schwalbe im Strafraum hätte Admiras Günter Friesenbichler eigentlich die Gelb- Rote Karte kassieren müssen, der Referee entschied allerdings auf Elfmeter, den der Stürmer- Routinier gleich selbst souverän verwertete (59.).

Austria Lustenau mit hart erkämpftem 2:1

Auch Austria Lustenau hat in der 20. Runde einen hart erkämpften Sieg gefeiert. 2:1 gewann das Team gegen die Vienna. Nach der Führung der Wiener durch Neo- Kapitän Sebastian Martinez (25.) drehten die Vorarlberger die Partie im heimischen Reichshofstadion in der zweiten Spielhälfte. Der eingewechselte Edin Salkic (50.) und Benedikt Zech (76.) fixierten den bereits achten Heimerfolg der Lustenauer. Die Austria verbesserte sich damit auf den dritten Tabellenrang, die Vienna fiel auf Platz neun zurück.

Auch Altach bleibt nach Sieg im Aufstiegsrennen

Der SCR Altach hat im Rennen um den Aufstieg einen Pflichtsieg gegen den FC Dornbirn gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter feierte im Vorarlberger Derby einen ungefährdeten 2:0- (1:0)- Heimsieg und setzte sich auf den zweiten Tabellenrang. Das Sturmduo Andreas Bammer (22./Elfmeter) und Tomi (54.) münzte die klare Feldüberlegenheit der Altacher gegen den in der Fremde weiter sieglosen Nachbarn auch in Tore um. Die Dornbirner bleiben Schlusslicht.

Hartberg punktet im Abstiegskampf gegen Red Bull

Unterdessen punktete der TSV Hartberg im Abstiegskampf. Die Steirer setzten sich trotz eines 0:1- Rückstands gegen die Red Bull Juniors noch mit 2:1 durch. Mann des Spiels aufseiten der Hausherren war Patrick Bürger mit einem Doppelpack (66., 70.). Die Salzburger waren vor der Pause die gefährlichere Mannschaft und gingen auch in Führung. Marin Matos traf mit einem herrlichen Schuss aus rund 20 Metern genau ins Kreuzeck (23.). Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Hartberger aber immer mehr das Kommando und schafften auch noch zurecht die Wende.

Austria Amateure schießen St. Pölten mit 4:1 aus dem Stadion

Die Austria Amateure feierten in der 20. Runde den dritten Heimsieg in dieser Saison. Der Fixabsteiger besiegte St. Pölten 4:1 (1:0) und verbesserte sich auf Tabellenrang zehn. Die Niederösterreicher müssen hingegen weiter auf den ersten Auswärtserfolg seit Mitte Oktober warten und verpassten es zudem, Anschluss an die Top Vier zu halten.

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