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26.05.2017 - 19:08

Junge Polizisten erkannten Bob Dylan nicht

16.08.2009, 15:49
So mancher wäre bei einer derartigen Begegnung sofort in die Knie gegangen und hätte um ein Autogramm oder ein Erinnerungsfoto gebeten - doch eine junge Polizistin im US-Bundesstaat New Jersey rückte der Musikikone Bob Dylan auf ganz anderer Art und Weise zu Leibe. Die 24-jährige Beamtin führte die Folklegende kurzerhand im Polizeiauto ab, weil Dylan sich nicht ausweisen konnte. Auch ihr Streifenkollege war weder mit der Person noch mit dem Werk des 68-jährigen Musikers vertraut.

Der Vorfall geschah in der Nacht auf Freitag. Dylan befindet sich derzeit auf Tour und machte in Long Branch, New Jersey Station. Er entschloss sich vor der Show zu einem Spaziergang durch das Problemviertel der Stadt, wohl auf der Suche nach Inspiration.

Den Bewohnern fiel der ältere Herr mit der blauen Jacke, der sich intensiv mit der nicht vorhandenen Architektur der trostlosen Gegend beschäftigte, dabei eher unangenehm auf. Eine Frau bat die Polizei, den "Landstreicher" zu überprüfen.

Als die junge Beamtin und ihr Kollege Dylan antrafen, soll sich laut Associated Press folgender Dialog abgespielt haben:
- "Sir, wie lautet ihr Name?"
- "Bob Dylan."
- "Okay. Was machen Sie hier?"
- "Ich bin auf Tour."

Als die Polizistin Dylan, der als Robert Zimmermann geboren wurde (welcher Name in seinem Ausweis steht, ist unbekannt), nach seinen Papieren fragte, musste der Rockstar verneinen. Dass er "Like A Rolling Stone" und "Blowin' In The Wind" geschrieben habe, half auch nichts. Die beiden Gesetzeshüter nahmen Dylan mit in sein Hotel, wo sich seine Mitarbeiter für den 68- Jährigen verbürgten und mit ein paar Schallplatten und Zeitungsausschnitten schließlich auch die gewissenhaften Polizisten überzeugen konnten.

"King of Bollywood" bei Einreise verhört

Die Behörden in New Jersey dürften für Weltberühmtheiten aber generell nichts übrig haben: Am Samstag berichtete der Sender CNN, dass der indische Bollywood- Superstar Shahrukh Khan auf dem Flughafen Newark zwei Stunden lang von Beamten verhört worden war. "Ich wartete auf mein Gepäck und dachte noch: Wie nett von ihnen, dass sie mich in einen anderen Raum bringen", sagte Khan. "Doch dann merkte ich, dass das eine zweite Durchsuchung war."

Khan sei ein "muslimischer Nachname und ich glaube, der steht auf ihrer Checkliste", sagte der als "King of Bollywood" bekannte Filmschauspieler. Die Flughafen- Beamten befragten ihn nach dem Grund seines Besuchs und ließen ihn erst frei, als die indische Botschaft einschritt. Die indische Regierung reagierte empört. Sie verwies auf ähnliche Befragungen bekannter indischer Promis von US- Behörden in der Vergangenheit. Informationsministerin Ambika Soni sagte in Neu- Delhi, sie könne "nicht verstehen", wie jemand wie Khan durchsucht werden könne. "Wir sollten das auch mal mit Ihnen so machen", sagte sie an die Adresse der USA.

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