Alle Stimmen des betreffenden Sprengels wurden am Donnerstag in der Bezirkshauptmannschaft neu ausgezählt. "Der Einspruch wurde dann von der Bezirkswahlbehörde abgelehnt", informierte ÖVP- Bezirksgeschäftsführer Charly Kashofer.
Es wurde zwar ein Formfehler bei den Wahlkarten aufgedeckt, dieser hat aber keine Auswirkung: 13 Stimmen wurden statt ungültig als nicht abgegeben erklärt. Für Blanik ist alles offen. Sie will die Stichwahl sowie auch die Gemeinderatswahl vor dem Verfassungsgerichtshof anfechten.
"Die SPÖ hat schon 1994 versucht, die Wahl von Helga Machne zu verhindern", erinnert sich Bürgermeister Johannes Hibler. Er überlegt jetzt rechtliche Schritte. Die für Donnerstag geplante konstituierende Sitzung des Gemeinderates konnte stattfinden.