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UFO in Großbritannien mit Windrad kollidiert?

08.01.2009, 17:33
UFO in Großbritannien mit Windrad kollidiert?
Dieses auf mysteriöse Weise beschädigte Windrad sorgt derzeit in Großbritannien für Spekulationen über einen möglichen Besuch eines UFOs. Zwei der drei 20 Meter langen Turbinen- Flügel einer Windkraft- Anlage in der Nähe eines verschlafenen Nests in Lincolnshire im Nordosten Englands sind Sonntagnacht Augenzeugen zufolge von einem leuchtenden unbekannten Flugobjekt bei einem Zusammenstoß stark beschädigt worden, einer der beiden Flügel wurde sogar abgerissen (Foto oben).

Der abgebrochene Flügel wurde in der Nähe der Turbine gefunden. Abgebrochen durch den Aufprall einer fliegenden Untertasse? Augenzeugen berichteten nach Angaben der Zeitung "The Sun", leuchtende fliegende Objekte in der Nähe gesichtet zu haben.

Seltsame Lichter

Ein Landwirt berichtete, er habe ein helles weißes Licht mit orangefarbener Umrandung gesehen, als er in der Nähe des Windrads entlang gefahren sei. Auch andere Anwohner wollen am vergangenen Sonntag seltsame Lichter gesehen haben. "Die Lichter bewegten sich am Himmel Richtung Windrad. Dann habe ich ein tief fliegendes Objekt gesehen", sagte eine Anwohnerin der "Sun". Der "Telegraph" berichtete, Einheimische hätten ein "Oktopus- UFO" gesehen.

Windrad- Hersteller prüft "Alien"- Spur

Auch der Betreiber des Windkraftparks, Ecotricity, will einen "UFO- Schaden" nicht ausschließen: "Solange wir keine plausible Erklärung dafür haben, dass es kein UFO war, sollten wir es nicht ausschließen." Versicherungsexperten vermuten jedoch ein mechanisches Problem. Auch das kalte Wetter halten sie für einen Grund.

Der Hersteller der Windrades, die deutsche Firma Enercon, erklärte, der Fall werde noch untersucht. Die Flügel an Enercons E- 48- Windrad werden aus Glasfaserverbindungen hergestellt und sollen sogar einen Blitzeinschlag überstehen. Das Unternehmen ist einer der weltgrößten Hersteller dieser Stromerzeuger.

Das britische Verteidigungsministerium will den Vorfall nicht näher untersuchen. "Solange es keine Beweise für eine mögliche Bedrohung gibt, untersuchen wir nicht jede Sichtung", sagte ein Sprecher. Die britische Sicherheitsbehörde HSE schloss eine Kollision mit einem fliegenden Objekt aus, setzte ihre Ermittlungen aber fort.

Von kaputten Windradflügeln sind auch andere Firmen nicht verschont geblieben. So habe der indische Hersteller Suzlon Energy Flügel aus den USA zurückrufen müssen, weil einige gerissen oder gebrochen waren, sagte ein Branchenkenner.

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