21 Mal wurde Andrew Kellett bereits wegen diverser Delikte von tätlichem Angriff bis zu Sachbeschädigung verurteilt, berichtet die "Sun". Ausschnitte dieser kriminellen Karriere waren auch auf YouTube zu sehen: Achtzig Videos, auf denen er bei strafbaren Handlungen zu sehen war, stellte der 23-Jährige online!
Dieses Mal hatte Kellett vor Gericht Glück, ihm wurde lediglich per richterlicher Verfügung verboten, weitere gewaltverherrlichende Aufnahmen ins Netz zu stellen. Sollte die Polizei dennoch wieder über ähnliche Videos stolpern, drohen ihm fünf Jahre Gefängnis, so die Warnung des Richters.
In über dreißig davon sieht man Kellett bei rücksichtslosen Autofahrten, einmal sogar bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei - weil er den Wagen gestohlen hatte. Eine Aufnahme zeigt ihn beim Drogenkonsum, eine andere vor Gericht. Auf anderen Videos sind Freunde Kelletts zu sehen, die ohne zu zahlen von einer Tankstelle brettern oder eine Mülltonne hochjagen.
Auf die Frage, warum er die Videos online gestellt und der Polizei damit einen Gefallen getan hatte, ließ Kellett nach dem Gerichtstermin wissen: "Die Leute mochten es. Ich hatte 285.000 Klicks." Dem Internet hat er trotz des fragwürdigen Erfolgs abgeschworen, er wolle gar nichts mehr online stellen, so Kellett: "Ich habe meine Lektion gelernt."