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Wie soll der neue Steiermark-Brunnen aussehen?

24.04.2010, 19:23
Wie soll der neue Steiermark-Brunnen aussehen? (Bild: Krone)
Wasser ist unser aller kostbarstes Gut - und um das Bewusstsein dafür zu stärken, hat die "Steirerkrone" mit Landesrat Johann Seitinger eine einzigartige Aktion gestartet: die Suche nach dem neuen Steiermark- Brunnen! Wie der moderne Wasserspender, der in Zukunft die Gemeinden des Landes ziert, aussehen soll, entscheiden zu einem Teil auch die steirerkrone.at- User - Abstimmung und Gewinnspiel in der Infobox!

Jeder Steirer verbraucht im Schnitt an die 53.000 Liter Wasser pro Jahr - Wasser ist und bleibt unser kostbarstes Gut. Der Politik ist das bewusst, in den vergangenen 35 Jahren wurden 3,6 Milliarden Euro in 500 Kläranlagen, 16.000 Kilometer öffentliche Kanäle und 8.000 Kilometer Hausanschlussleitungen investiert. 100 Millionen Euro wurden in den vergangenen fünf Jahren in einen ökologisch verträglichen Schutz vor Hochwassergefahren gesteckt.

Mit den 95 Hochwasserrückhaltebecken ist die Steiermark das Land mit den meisten derartigen Schutzbauten. Lebensressort- Landesrat Johann Seitinger betont: "Wasser ist unsere wichtigste Ressource. Unsere Gewässer haben neben ihrem enormen Nutzen für die Menschen auch eine hohe emotionale Bedeutung. Bewusstseinsbildung für Wasser als essenzielles und kostbares Gut und Wasser als wichtigstes Lebensmittel zu schätzen sind ganz wichtig für unsere Zukunft."

Brunnen als Zentrum für jede steirische Gemeinde
Die "Krone" setzt ein Zeichen und startete mit dem Landesrat die Suche nach dem Steiermark- Brunnen. Seitinger erklärt: "Der Brunnen soll künftig das Ortsbild in jeder steirischen Gemeinde prägen, als Kommunikationszentrum und Anziehungspunkt dienen. Aber er soll vor allem das Bewusstsein für unser qualitativ hochwertiges Wasser bilden und stärken." Eine Fachjury hat aus allen Einsendungen zum Design- Wettbewerb die drei geeignetsten Ideen herausgefiltert.

  • Das "Brunnen- Objekt" (oben links im Bild) von "Hilgarth Design Engineering" will die Kostbarkeit des Wassers hervorheben. Drei lichtdurchflutete Ebenen symbolisieren den Wasserkreislauf mit integrierter, sensorgesteuerter Trinkwasserversorgung. Das Material des Objektkörpers kann den Besonderheiten der Regionen angepasst werden. Das Trinkwasser wird mit dem Plattform- Sensor automatisch ausgelöst.
  • Der "Meander" (Bildmitte) der Agentur "White Elephant" bildet die Steiermark und seine Hauptflüsse ab. Das Steigrohr ist je nach Standort des jeweiligen Brunnens an der entsprechenden Stelle der Bodenplatte montiert. Die geografischen Koordinaten sind auf dem Wasserrohr eingraviert. Überschüssiges Wasser, das beim Trinken nach unten plätschert, füllt auf seinem Weg die Flussrillen und fließt seitlich ab. Die Rillen bleiben einige Zeit mit Wasser gefüllt und reflektieren den Himmel. Der Brunnen soll in seiner Gesamtfunktion den Wasserkreislauf widerspiegeln.
  • Der "Panther Brunnen" (rechts im Bild) von "motion code: blue" will das Element Wasser spürbar, erlebbar und sichtbar machen. Die gewählten Materialien (Naturstein, Beton, Edelstahl und Holz) haben alle einen Bezug zu Wasser, auf dem Betonbecken ist der steirische Panther eingraviert. Die vertikale Beschriftung auf dem Wasserspender beinhaltet Auszüge aus der Wasser- Charta, der Druck des Wassers lässt sich durch einen Druckknopf regulieren. Durch die Bank soll die Funktion als Kommunikationszentrum verdeutlicht werden.

Jetzt abtimmen und Wassergutschrift im Wert von 200 Euro gewinnen - siehe Link in der Infobox!

Jetzt kommst du ins Spiel: Jeder steirerkrone.at- User ist aufgerufen, seinen Lieblingsbrunnen zu wählen. Das Leser- Voting und das Urteil der Fachjury (siehe unten) werden zu gleichen Teilen zur Entscheidung führen. Zur Abstimmung geht's rechts oben über den Link in der Infobox - und dann gibt's dort auch noch was zu gewinnen! 25 Mal wartet die Gutschrift für einen durchschnittlichen Wasserverbrauch eines Haushaltes (200 Euro)! Also, mach mit - deine Stimme zählt!

Die Fachjury: Gerhard Heufler (FH Joanneum), Martin Krammer (Creative Industries Styria), Johann Wiedner (Wasserwirtschaft), Landesrat Johann Seitinger, Gerald Fuxjäger (Architektenkammer), Erwin Dirnberger (Gemeindebund), Christoph Biró ("Krone"), Heinrich Schnuderl (Diözese Graz- Seckau), Franz Stelzer (TU Graz).

von Michael Jakl ("Steirerkrone") und steirerkrone.at

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