Als "vollen Erfolg" bezeichnete TU- Graz- Sprecherin Alice de Grancy die Österreich- Premiere des RoboCups. Tausende Besucher haben die international größte Robotik- Veranstaltung vor Ort verfolgt. Vom "RoboCup" seien "wertvolle Impulse für Lehre und Forschung" ausgegangen. Auch Manuela Veloso, die Präsidentin der "RoboCup- Federation", sprach Lob aus: "Everything worked smoothtly."
Die österreichischen Teilnehmer schlugen sich mehr als passabel. In den Juniorenbewerben gab es vier Medaillen: Vize- Weltmeister wurden "Flatbot" vom Grazer Gymnasium Petersgasse in der Rettungsrobotik und "Jackson 5" von der HTBLA Weiz im "Dance"- Bewerb. Die Oststeirer erhielten zudem den "Best Presentation Award". Bronze gab es im Fußball für "Schrott Bot A" vom Grazer Keplergymnasium und beim Tanzen für "Ländle Power" von der Vorarlberger Hauptschule Nenzing.
Bei den Erwachsenen scheiterten zwei österreichische Mannschaften knapp an einer Medaille. In der Haushaltsrobotik belegten das dreiköpfige Grazer Team "Flea" als Außenseiter den fünften Platz. Im "Humanoid League"- Fußball verlor "HWM" von der FH Villach das Spiel um Bronze gegen chinesische Roboter mit 0:2 und wurde Vierter. Am erfolgreichsten präsentieren sich im Fußball die deutschen Mannschaften: Sie holten in vier Ligen den Weltmeistertitel.
Im nächsten Jahr findet der "RobCup" in Singapur statt. Vielleicht können dort die manchmal noch etwas ungelenk wirkende Roboter die Menschen am Fußballfeld noch mehr herausfordern. Am Sonntag gewannen Techniker ein abschließendes Match gegen eine Robotermannschaft nur mit 4:2.