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S37-Gegner schlagen 230 Kreuze in den Boden

06.04.2009, 16:54
S37-Gegner schlagen 230 Kreuze in den Boden (Bild: Klaus Kreuzer)
In der Steiermark und in Kärnten wird der Widerstand gegen den Ausbau der Murtalschnellstraße von Tag zu Tag größer. 16 Bürgerinitiativen haben sich formiert, 20.000 Unterschriften wurden gesammelt. Jetzt errichtete man bei Diemersdorf auch noch ein beeindruckendes Mahnmal.
Die Murtalschnellstraße soll bekanntlich über den Perchauer Sattel ausgebaut werden und als S37 in den Klagenfurter Raum führen. Die umstrittene Infrastrukturmaßnahme sei laut Asfinag unabdingbar, da das Verkehrsaufkommen in den nächsten Jahren stark anwachsen werde.

"Argumente nicht mehr zeitgemäß"

Genau hier haken die Gegner ein: "Dieses Argument ist nicht mehr zeitgemäß! Der Individualverkehr ist rückläufig, und der Straßengüterverkehr muss auf die Schiene verlagert werden", sagen Elfi Forstner und Alex Sagmeister, die Initiatoren des Mahnhügel- Projektes.

Warnung vor Zerstörung der Natur

230 Kreuze hat man am Wochenende an der B317 in den Boden geschlagen. Sie sollen eine Autobahn durch die Natur symbolisieren und vor einer Zerstörung der Natur warnen.

Dass der geplante Straßenbau, mit dem man 2015 loslegen will, nicht nur die Region Oberes Murtal und Mittelkärnten bedroht, betonen die Bürgerinitiativen: "Von Mürzzuschlag bis Villach wird die Zunahme des Transitverkehrs spürbar sein", warnt Elfi Forstner.

von Barbara Winkler, "Steirerkrone"

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