Genau hier haken die Gegner ein: "Dieses Argument ist nicht mehr zeitgemäß! Der Individualverkehr ist rückläufig, und der Straßengüterverkehr muss auf die Schiene verlagert werden", sagen Elfi Forstner und Alex Sagmeister, die Initiatoren des Mahnhügel- Projektes.
230 Kreuze hat man am Wochenende an der B317 in den Boden geschlagen. Sie sollen eine Autobahn durch die Natur symbolisieren und vor einer Zerstörung der Natur warnen.
Dass der geplante Straßenbau, mit dem man 2015 loslegen will, nicht nur die Region Oberes Murtal und Mittelkärnten bedroht, betonen die Bürgerinitiativen: "Von Mürzzuschlag bis Villach wird die Zunahme des Transitverkehrs spürbar sein", warnt Elfi Forstner.
von Barbara Winkler, "Steirerkrone"