"Ein fachkundiger, vertrauenswürdiger Arzt soll um seine Existenz gebracht werden, nur, weil er Patienten über die Risiken einer Impfung aufklärt, ohne dabei die Pharmalobby zu berücksichtigen? Das ist bedenklich!", schrieb etwa ein Leser der "Steirerkrone".
Die Ärztekammer kontert: "Hier geht es nicht darum, Impfgegner mundtot zu machen - jeder kann und soll kritisch sein. Negiert man jedoch wissenschaftliche Erkenntnisse, kann das eine Gefährdung von Patienten bedeuten."
Die Letztentscheidung liegt nun bei Franz Voves. Erst wenn der Landeshauptmann das Berufsverbot unterzeichnet, ist dieses offiziell. Der angeschwärzte Arzt will auf jeden Fall weiterkämpfen, sogar den Verfassungsgerichtshof anrufen: "Tue ich das nicht, statuiert die Kammer ein Exempel, und kein Arzt wird je mehr den Mund aufmachen", so der betroffene Mediziner.
von Christa Blümel, Barbara Winker ("Steirerkrone") und steirerkrone.at