In der Mai- Ausgabe von „TV- Media“ rechnete Nadines Mutter mit Baumeister Lugner ab und ließ kein gutes Haar an ihm, bezeichnete ihn als „mediengeilen Hund“. Das sei auch der Grund gewesen, warum ihre Beziehung damals in die Brüche gegangen sei – obwohl Töchterchen Nadine unterwegs gewesen sei und eine Hochzeit angestanden habe. Lugner habe sich als „rücksichtsloser Selbstpromoter“ entpuppt, und Jeannine habe keine Lust gehabt, dass ihr Baby für diese Mediengeilheit missbraucht werde. Also habe sie ihn verlassen.
Seitdem habe Richard Lugner seine Tochter nicht wiedergesehen, wie „TV- Media“ weiter berichtete. Zu ihrem 21. Geburtstag nun sollte ein erstes Treffen zwischen Vater, Mutter und der Tochter stattfinden. Doch der Baumeister sei in Las Vegas mit einem Kamerateam aufgekreuzt, die die Begegnung für die ATV+- Soap „Die Lugners“ ("Lugners Go USA", wurde am 4. Mai ausgestrahlt) filmen wollten. Das aber gefiel den Cutters gar nicht: Mutter und Tochter seien extrem medienscheu, von Nadine, die bald in Harvard studieren dürfte, würden aus Angst vor einer Entführung nur streng private Fotos existieren.
Das Treffen habe dann in einem Restaurant stattgefunden – allerdings ohne Kameras, wie Jeannine Cutter der Zeitschrift in einem Interview verriet. Für Nadine sei das Treffen grausam gewesen. Als die junge Frau von ihrem leiblichen Vater wissen habe wollen, ob er denn gar keine Fragen habe, soll Lugner geantwortet haben: „Ich kenne dich nicht, was soll ich dich fragen?“ Das sei dann zu viel für Nadine gewesen. Die 20- Jährige sei mit Tränen in den Augen aufgestanden und gegangen.
Seitdem habe sie kein Interesse mehr, ihren leiblichen Vater wieder zu sehen. Sie habe auch ihre Telefonnummer geändert, so dass sie der Societylöwe nicht mehr erreichen könne.