Unmittelbar nach dem Sieg sei „natürlich alles im Lot“ gewesen, erzählt Nadine, doch „nach dem Ende der ‚Starmania‘- Tour kam die Ernüchterung. Ich habe gelernt, dass Starmania eine Quotensendung ist und jeder Einzelne nach der Staffel für sich selbst verantwortlich ist.“ Um das zu begreifen, habe sie nach einer Art „Selbstfindung“ begonnen, die ereignisreiche Zeit, die hinter ihr lag, aufzuarbeiten. „Jetzt weiß ich, was ich will und wie die Branche funktioniert“, so die 18- Jährige. Mit dem „Starmania“- Sieg habe sie zwar noch nichts erreicht, aber sehr viel Erfahrung gewonnen.
Erfahrung, die sie auch für die Zukunft nutzen will – doch zunächst heißt es erst einmal: Führerschein und Matura machen. Danach will die süße Tirolerin durchstarten: „Ich arbeite derzeit mit meiner Plattenfirma und meinem Management an einem Konzept für die Zeit nach der Matura. Ich persönlich möchte unbedingt in Richtung Soul und R&B gehen und mich stimmlich mit den Größten der Branche messen.“ Neben der Schule texte und komponiere sie eigene Lieder – und für Dominik Wachta hat sie den Trailersong für „Österreich’s Nächstes Topmodel“ geschrieben. Wann „No chance to lose“ auf den Markt kommt, stehe aber noch nicht fest.
Zu ihrer Beziehung mit dem Boss von Jademodels will Nadine nichts sagen, da sie zu ihrem Privatleben prinzipiell keine Auskunft gebe. Ihr Manager: „Nadine möchte aufgrund ihrer musikalischen Qualitäten in der Öffentlichkeit stehen und nicht durch Klatsch- und Tratschgeschichten mediales Interesse erlangen.“
Weit mehr plauderte da schon Modelboss Wachta, der auch in den österreichischen Bundesländern nach Schönheiten Ausschau hält. Er erzählt, er habe Nadine beim Opernball kennengelernt und dann wiedergetroffen, als sie bei „Tirol’s Nächstes Topmodel“ in der Jury saß. Seitdem hätten sie sich immer wieder getroffen und schließlich - nachdem bereits erste Gerüchte über eine Beziehung der beiden aufgekommen waren - entschieden, es miteinander zu versuchen.
Was ihm so an Nadine gefällt? „Sie ist ein irrsinnig herzlicher Mensch, sehr ehrlich und direkt und einfach sehr menschlich.“ Obwohl beide beruflich sehr eingespannt seien und sich deswegen nicht so oft sehen könnten, hätten sie 100%iges Vertrauen zueinander, Eifersucht sei ihnen fremd. „Das sind einfach Grundpfeiler, die sehr wichtig sind, und bei denen ich mir gar nicht mehr gedacht hätte, sie noch zu finden“, so Wachta. Und auch seinen Spitznamen für Nadine hat er uns verraten: Golden Flubber. „Golden – weil sie ein Herz aus Gold und natürlich eine goldene Stimme hat“, erklärt der Modelboss, „und Flubber, weil sie wie ein Flummi unterwegs ist und kaum einmal ruhig sitzen kann...“