Kein Interesse an Tier

Justin Bieber will sein Äffchen “Mally” in Zoo abschieben

Stars & Society
23.04.2013 15:27
Der Affenzirkus rund um Justin Bieber geht in die nächste Runde: Mit einer E-Mail an das Münchner Tierheim hat sich das Management des 19-jährigen Sängers erstmals in die Kapuzineräffchen-Affäre eingeschaltet. Das Team prüft demnach die Idee, den Affen in einem deutschen Zoo unterzubringen, und bittet das Tierheim um Empfehlungen für eine Unterkunft, wo "Mally" sicher und gut aufgehoben sei, sagte Zoo-Sprecherin Judith Brettmeister.

Die Mail enthalte im Absender den Namen von Justin Biebers Manager Scooter Brown - allerdings sei die Adresse des Absenders nicht verifiziert. Das Management habe sich auch für die Hilfe bedankt.

Das Tierheim habe in der Antwort-Mail vom Montag empfohlen, sich an den Zoll zu wenden: Sollte Bieber den Affen, wie die Mail vermuten lasse, nicht zurückhaben wollen, solle er beim Zoll eine offizielle Erklärung über den Verzicht abgeben, so der Rat des Tierheims. Bei der Behörde habe man von dem Teenie-Star zunächst aber nichts gehört.

Am Gründonnerstag hatte der deutsche Zoll das 14 Wochen alte Kapuzineräffchen am Münchner Flughafen beschlagnahmt, als der Kanadier Bieber zu seinem ersten Deutschland-Konzert der aktuellen Tournee anreiste. Ihm fehlten die nötigen artenschutzrechtlichen Unterlagen und Gesundheitspapiere für das Tier.

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