Dabei drehte das Explosiv- Team nicht verdeckt,
sondern ganz offen. Der Veranstalter war darüber in Kenntnis
gesetzt worden, dass hinter den Kulissen gedreht wird. Jetzt ist
die große Frage: Wer hat auf der Künstlertoilette gekokst?
"Rückschlüsse auf bestimmte Künstler sind nicht
möglich", erklärt Redaktionsleiter Frank Biernat. Sicher
ist nur, dass es im Zuge dieses Musikantenstadls passiert ist.
"Wir können ausschließen, dass das weiße Pulver
bei einer anderen Veranstaltung konsumiert worden ist."
Koks am Waschbecken
Die Proben wurden an Waschbecken und Toilettenspülungen
genommen. "Die wurden vor der Veranstaltung peinlich genau gereinigt",
so Biernat zu Krone.at. Die Reporter haben eigens die Putzfrau
gefragt, wie und wo genau sie geputzt hat.
Experte Jörg Engler von der Firma "Drogendetektive"
bestätigte die korrekte Durchführung des Tests: "Am
Teststreifen ist eindeutig Kokain positiv abzulesen."
"Es gibt Gerüchte"
Auf die Idee, dort nach Drogenspuren zu suchen, sind
wir gekommen, weil uns Gerüchte zu Ohren gekommen sind, dass
bei der Produktion des Musikantenstadls gekokst wird", so RTL- Sprecher
Andreas Harm- Gerling auf Krone.at- Anfrage.
Volksmusik- Star Stefan Mross und Ex- Volksmusikant
Hubert von Goisern waren sich auf Explosiv- Nachfrage einig: "Warum
sollte ausgerechnet diese Szene eine saubere Szene sein?" Und
"Bild" zitiert Karl Moik: "Wenn einer das Zeug nehmen will, was
soll's? Solange er mich bei meiner Sendung nicht behindert, ist
das seine Sache."
Die Explosiv- Reporter haben übrigens keine
Anzeige erstattet. "Wir waren froh, dass wir drehen durften, schmunzelt
Harm- Gerling.
Der Beitrag wird in der Sendung "Explosiv" am 12.
November um 19.10 Uhr auf RTL gezeigt.