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Bishonen: Die neuen Trend-Männer Hollywoods

13.08.2010, 16:41
Bishonen: Die neuen Trend-Männer Hollywoods (Bild: Viennareport)
Foto: Viennareport
Strubbeliges, ungekämmtes Haar, ausgewaschene T- Shirts und ein melancholischer Hundeblick: Metrosexuell ist out, sanft und sensibel ist in. Bishonen sind die neuen Trend- Männer, und das längst nicht nur in Hollywood.

Das Wort "Bishonen" kommt aus dem Japanischen und beschreibt das Idealbild eines schönen, jungen Mannes. Gemeint sind damit meistens Helden aus Manga- Comics.

Doch der androgyne, sanfte Typ Mann ist nicht nur in Hollywood beliebt. Muskelprotze sind out, die schmächtigen Helden sind in. Berühmtestes Beispiel: "Twilight"- Star Robert Pattinson. Als blassgesichtiger Vampir Edward gelang ihm der Durchbruch.

Weniger Fashion - mehr Style

Teure Modelabels meiden die Bishonen, ihnen ist ein ausgewaschenes T- Shirt lieber als ein teurer Markenanzug. Ihr Styling wirkt manchmal, als wären sie gerade aus dem Bett gefallen, doch gerade das macht den Charme von Pattinson, Bloom und Co. aus.

Statt Muskeln und gezupften Augenbrauen tragen die Bishonen Drei- Tage- Bart auf blasser Haut. Und wirken damit immer noch sexy. Die neuen Männer zeigen ihre sanfte Seite, kommen lieber intelligent und sensibel als cool und lässig rüber.

Obwohl manche von ihnen etwas bubenhaft bis feminin wirken, haben sie aber durchaus auch sehr männliche Seiten. Orlando Bloom etwa wirkt in seiner Rolle als Elb Legolas sanft und kraftvoll zugleich.

Auch in Europa ist der neue Männertyp gefragt. Jungschauspieler wie Matthias Schweighöfer, Robert Stadlober und Sebastian Ströbel sind gefragt wie nie zuvor. Doch nicht immer sind die Schauspieler mit dem neuen Klischee einverstanden.

Matthias Schweighöfer in einem Interview mit der Zeitung "Die Welt": "Ich hab ja doch so eine androgyne Art. Zum Teil viel zu feminin." Und wie man hört, soll sich auch Vampir- Schönling Robert Pattinson etwas mehr Muskeln wünschen.

Fotos: Viennareport

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