Der Crash passierte in der Auftaktrunde in einem Duell mit der Französin Deborah Anthonioz. "Sie hat mir die Tür zugemacht. Ich habe sofort Schmerzen gehabt und gleich gewusst, dass meine Beine etwas abbekommen haben", schilderte Moll die verhängnisvolle Szene. "Es ist schon der Hammer, wenn dir die Ärzte sagen, dass beide Beine gebrochen sind." Eine Operation sei zumindest nicht notwendig, die Brüche seien nicht kompliziert.
Moll immer wieder vom Pech verfolgt
Moll befand sich am Donnerstag bereits auf der Heimreise und will sich in Österreich noch einmal genau untersuchen lassen. Die Vorarlbergerin ist bereits in den vergangenen Jahren von Verletzungen zurückgeworfen worden. 2009 zog sie sich in Argentinien eine Kopfverletzung und Rippenbrüche zu, bei den X-Games 2011 brach sie sich das rechte Sprunggelenk.
Die ÖSV-Athleten verpassten in Blue Mountain die Top-Ten-Plätze. Als einziger Österreicher überstand der Vorarlberger Alessandro Hämmerle die erste Runde. Der 18-Jährige erreichte mit Rang 15 immerhin sein zweitbestes Weltcupergebnis. Sein Landsmann Markus Schairer kam nicht über Platz 25 hinaus.
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