Sturm - Kapfenberg 2:0
Die erste Hälfte war an Höhepunkten extrem arm. Sturm war zwar deutlich feldüberlegen, kam aber kaum zu Chancen. Nach Pürcher-Flanke setzte Kienast einen Volleyschuss neben das Tor (20.), und nach Standfest-Flanke scheiterte Bukva per Kopf an Kapfenberg-Schlussmann Wolf (24.). In Minute 36 verletzte sich Kapfenbergs Solo-Spitze Srdjan Pavlov ohne Fremdeinwirkung schwer und musste durch Alar ersetzt werden, die erste Diagnose lautete Verdacht auf Knöchelbruch.
Nach der Pause machte Sturm weiter das Spiel und kam in Minute 53 nach einem schweren Abwehrschnitzer der Kapfenberger zum Führungstreffer. Bukva flankte von links unbedrängt und ideal auf den Kopf des in der Mitte lauernden Kienast, der problemlos zum 1:0 einköpfelte (53). Durch den Rückstand waren die Gäste gezwungen, mehr zu tun, doch der eingewechselte Elsneg scheiterte an Gratzei (63.).
Drei Minuten später brachte dann fast eine Kopie des 1:0 den zweiten Sturm-Treffer und damit die Vorentscheidung. Wieder flankte Bukva von links, diesmal brauchte Kienast den Ball mit dem Kopf nur noch ins leere Tor einzunicken (66.), womit die gelungene Generalprobe für das Drittenrunden-Hinspiel in der Europa-League-Qualifikation am Donnerstag in Graz gegen Dynamo Tiflis endgültig perfekt war.
Im Finish gab es dann noch Chancen hüben wie drüben, aber keine weiteren Tore: Elsnegs Kopfball wäre im Tor gelandet, hätte ihn nicht der Kopf von Alar entscheidend abgelenkt - damit war Schlussmann Gratzei noch in der Lage, den Ball vor der Torlinie aufzuhalten (87.). In der 89. Minute scheiterte der eingewechselte Sturm-Angreifer Mario Haas an Wolf (89.), in der Nachspielzeit war dann wieder Kapfenberg am Drücker, doch der Schuss von Alar aufs lange Eck fiel zu schwach aus (92.).
Mattersburg - Ried 1:4
Die Rieder waren in einem schwachen Spiel das bessere Team. Bei starkem Wind fielen die ersten beiden Tore für die Gäste aber durch Zufalls-Aktionen. Eine Freistoßflanke von Florian Mader segelte in der 37. Minute an Freund und Feind vorbei durch den Strafraum und landete schließlich bei Nacho, der den Ball mit dem Oberschenkel an Mattersburg-Goalie Thomas Borenitsch vorbei ins Tor drückte. Der Treffer dürfte irregulär gewesen sein, denn Jan Marc Riegler verlängerte leicht mit dem Kopf, ehe Nacho aus Abseitsposition am langen Eck an den Ball kam.
Auch dem zweiten Rieder Treffer ging ein Mader-Freistoß voraus. Borenitsch lenkte den Ball an die Stange, Riegler (57.) reagierte gut und versenkte den zurückspringenden Ball zum 2:0 für Ried. Praktisch im Gegenzug scorten aber auch die Burgenländer und hielten das Spiel damit spannend. Patrick Bürger (58.) verkürzte per Kopf. Eine Gelb-Rote Karte gegen Nedeljko Malic (67.) ließ die Angriffsbemühungen der Burgenländer jedoch verpuffen. Aus einem Konter sorgte der eingewechselte Anel Hadzic (83.) für das Rieder 3:1 und die Entscheidung, Lexa erhöhte in der 93. Minute auf 4:1.
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