"Ich weiß nicht, wer dieses Interview gegeben hat, aber diese Angaben entsprechen nicht der Wahrheit", wies Luttenberger gegenüber der Zeitung "De Telegraaf" die Anschuldigungen zurück. "Ich wurde sogar von der Teamführung kritisiert, weil ich nicht mit (Teamarzt Geert) Leinders arbeiten wollte. Außerdem zählte es zu meinen Bedingungen, dass ich immer alleine im Hotelzimmer schlafe. Das Team dachte deshalb, dass ich ein zu großer Außenseiter war."
Das Rabobank- Team muss sich schon länger mit Doping- Vorwürfen auseinandersetzen. So waren die Namen von diversen Profis des niederländischen Rennstalls immer wieder im Zuge der Doping- Affäre um die Wiener Plasmapheresestation Humanplasma aufgetaucht.
In den Niederlanden wurde zuletzt vor Weihnachten darüber berichtet, dass sich Rabobank- Fahrer in Österreich zu Blutdopingzwecken aufgehalten hätten. Der Name von Luttenberger ist nun aber erst von einem ehemaligen Teamkollegen, der anonym bleiben wollte, ins Spiel gebracht worden.