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20.05.2010, 09:40
Setzen wir ein Zeichen!
Setzen wir ein Zeichen! (Bild: krone.at)
Durch die Doping-Skandale ist der Radsport in Misskredit geraten. Es darf nicht sein, dass ehrliche Hobbysportler durch Betrüger pauschal kriminalisiert werden. Kämpfen wir für „Fairness im Sport“! Spaß an der Bewegung und die Gesundheit sollen im Vordergrund stehen. Die große Zustimmung für die von der „Krone“ ins Leben gerufene und vom Sportministerium unterstützte Aktion „Fairness im Sport“ geht auch heuer weiter: Wie schon in den Jahren zuvor werden sich auch 2010 nur „faire Sportler“ bei den an der Aktion teilnehmenden Veranstaltungen in den Ergebnislisten wiederfinden.

Ausdauersport ist für uns Begeisterung, Freiheit und Spaß, Ausgleich, Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsgewinnung, Wettkampf und Freundschaftsnetzwerk, Persönlichkeitsbildung, Stressabbau und Alltagsbewältigung, Lebensfreude und Glücksgefühl.

Die Teilnahme an Ausdauersport-Veranstaltungen ist ein Teil unserer Freude am Sport. Wir schätzen die Leistungen aller, die an Ausdauersport-Bewerben teilnehmen, unabhängig von Erfolg und
Misserfolg, unabhängig von Platzierungen und erzielten Zeiten. Wir
wissen, wie schwer es sein kann, sich sportlich weiter zu entwickeln,
vor allem nach überstandener Krankheit oder längeren
Verletzungspausen.

Wir wissen, dass jeder nach einem Training oder der Teilnahme an einer Sportveranstaltung unabhängig von der zurückgelegten Distanz und unabhängig von den erbrachten Leistungen guten Grund hat, auf sich stolz zu sein. Wir vertrauen im Training und Wettkampf auf die uns von der Natur gegebenen und durch Training errungenen körperlichen und psychischen Fähigkeiten, gestärkt durch die persönliche Unterstützung von Familienmitgliedern und Freunden sowie den Zuschauern entlang der Wettkampfstrecke.

Das Vortäuschen und Erschleichen von gemessenen Leistungen durch Doping, Medikamentenmissbrauch, Manipulation, Abkürzung von Strecken oder sonstigen rücksichtslosen und betrügerischen Verhaltensweisen lehnen wir zutiefst ab. Wir wollen nicht, dass eine kleine Gruppe von Sportlern und deren Umfeld durch unkorrektes und unsportliches Verhalten die positive Ausstrahlung von Sport im Allgemeinen in den Hintergrund drängt. Solche Personen und Verhaltensweisen sollen jetzt und in Zukunft, weder im Training noch bei Breitensport-Wettkämpfen Platz finden.

Wir halten strenge und intelligente Doping-Kontrollen für notwendig. Doping gefährdet unsere Gesundheit und hat negative Beispielwirkung für unsere Jugend. Wir verwehren uns gegen Aussagen, wonach jeder Hobbysportler gedopt sei. Es gibt viele Beispiele dafür, dass Spitzenleistungen auch auf sauberem Weg erbracht werden. Gerade hier liegt eine schöne Einzigartigkeit des Sports.

Als Vorkämpfer für faire Breitensportevents setzen die beteiligten Veranstalter auf Dopingkontrollen für Amateursportler. Durch strenge und effiziente Dopingkontrollen will man den Amateursport sauber halten und die Spitzenleistungen der ehrlichen Hobbysportler noch mehr würdigen.

Die Anti-Doping-Initiative „Fairness im Sport“

Medizinische Kontrollen geloster Fahrer/innen von Bewerben werden laut geltendem Österreichisches-Antidoping-Comitee-Reglement durchgeführt. Der Ort der Dopingkontrolle wird bei der Veranstaltung bekannt gegeben. Ein Nichterscheinen zur Kontrolle oder eine Verweigerung kann wie ein positives Testergebnis sanktioniert werden, d.h. der Teilnehmer wird nicht in die Ergebnisliste aufgenommen und für zukünftige Bewerbe im Rahmen der jeweiligen Veranstaltung nicht mehr zugelassen. Medikamente dürfen nur bei Vorliegen einer medizinischen Indikation eingenommen werden, bei Aufforderung ist ein ärztliches Attest vorzuweisen.

Alles zum Thema Antidoping findest du auf der NADA-Website (Link in der Infobox).

Derzeit nehmen folgende Veranstaltungen an der Aktion „Fairness im Sport“ teil (Stand 20.05.2010):

  • Ironman 70.3 (St. Pölten, 30. Mai 2010), www.ironman703.at
  • Krone Kitzhorn Challenge (Kitzbühel, 05. Juli 2010)
  • Wachauer Radtage (Mautern bei Krems/Donau, 18. Juli 2010), www.wachauer-radtage.at
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