Dies hätte im Februar 2011 kaum jemand für möglich gehalten, als die jüngere der beiden Williams-Sisters nach einer Lungenembolie in Lebensgefahr war. Eine zusätzliche Verletzung zuvor hatte Williams insgesamt rund zwölf Monate außer Gefecht gesetzt. Nach Siegen in Wimbledon, bei den Olympischen Spielen, den US Open und beim WTA-Tour-Finale 2012 galt sie schon länger als "heimliche" Nummer eins. Nun beginnt für Serena Williams ab Montag ihre 124. Woche als Nummer eins, sie löst die Weißrussin Viktoria Asarenka an der Spitze ab.
"Das hätte ich nie gedacht"
"Ich habe so viel durchgemacht und hätte nie gedacht, dass ich das nochmals schaffe", meinte eine mit Tränen der Freude ringende Williams nach dem 3:6-6:3-7:5-Erfolg über Kvitova in Doha. Das Match war ein bisschen ein Spiegelbild ihrer Karriere, drehte sie im dritten Satz doch einen 1:4-Rückstand noch zum Sieg. Zum sechsten Mal ist die 15-fache Major-Siegerin nun wieder Nummer eins, knapp elf Jahre nachdem sie im Juli 2002 erstmals die Weltrangliste angeführt hatte.
"Es war ein langer Weg zurück und es ist ein großartiges Gefühl. Es war sehr viel harte Arbeit, aber ich werde hier nicht aufhören", erklärte Williams. Schon am Samstag hatte sie im Halbfinale gegen Maria Scharapowa ihre nächste Aufgabe vor sich.
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