Leonardo hatte sich laut Angaben auf der Red- Bull- Salzburg- Homepage in einem Interview abfällig über seinen Mannschaftskollegen Stefan Maierhofer geäußert und damit ein Tabu gebrochen.
Konkret sagte Leonardo im laola- Interview über den gelernten Koch Maierhofer: "Unsere Truppe ist super, er ist da die Ausnahme. Er macht nur Show. Dabei muss er froh sein, dass er überhaupt bei uns spielen darf - wir machen ihn alle besser. Als ich mit Feyenoord 2002 UEFA- Cupsieger geworden bin, ist er noch in der Küche gestanden. Ich bin aber im Gegensatz zu ihm kein Showman. Er will immer im Mittelpunkt stehen. Ich mache das über Fußball, er eben über andere Sachen."
Nach Leonardos neuerlicher Entgleisung betonte Sportdirektor Ralf Rangnick: "Der Teamgedanke muss immer an erster Stelle stehen, denn nur gemeinsam lassen sich unsere sportlichen Ziele verwirklichen." Das gelte insbesondere auch für einen respektvollen Umgang miteinander. "Die Freistellung gibt Leonardo nun die Zeit, sich ernsthaft mit seinem Verhalten auseinanderzusetzen", ergänzte der Deutsche.
Leonardo war schon kurz nach dem Abgang von Ex- Coach Ricardo Moniz nach einem Disput mit dem damaligen Co- Trainer Piet Hamberg aus dem Kader geflogen, hatte aber mit dem Beginn der Amtszeit von Roger Schmidt und Rangnick eine neue Chance erhalten.