Bereits nach 15 Sekunden hätte Kasachstan nach einem Fehler von Unterluggauer in Führung gehen können, doch Keeper Bernhard Starkbaum rettete. In der fünften Minute war Starkbaum dann doch geschlagen, Romanow traf. Mit dem ersten Powerplay gelang den Gastgebern aber der Ausgleich (9.). Andreas Kristler lenkte einen Schlagschuss von Robert Lukas unhaltbar ab. 42 Sekunden später erhöhte Patrick Harand auf 2:1.
5:3-Überzahl Österreichs bleibt ungenutzt
Im zweiten Spielabschnitt flaute die Partie zusehends ab. Österreich nützte eine 5:3-Überzahlmöglichkeit nicht, um die Führung auszubauen (25.), und kassierte knapp vor der zweiten Pause noch den Ausgleich durch Polischuk (38.). Im Schlussabschnitt waren die Gäste aggressiver und gingen auch in Führung, neun Sekunden vor Schluss erzwang Benjamin Petrik mit seinem Tor zum 3:3 noch die Verlängerung, die keine Entscheidung brachte. Im abschließenden Penaltyschießen war es Polischuk, der für die Entscheidung sorgte.
Unterluggauer: "Penaltyschießen ist immer eine Glücksache"
Rekordspieler Unterluggauer (Bildmitte) war zufrieden mit dem Auftreten seiner zumeist jungen Mitstreiter, da die im Ligafinale im Einsatz befindlichen Teamspieler des KAC und der Vienna Capitals fehlten. "Wir haben heute sehr viele Sachen gut gemacht. Das Penaltyschießen ist immer auch eine Glücksache", resümierte der VSV-Verteidiger.
Das ÖEHV-Team bestreitet am Samstag (18 Uhr) ebenfalls in der TWK-Arena noch ein zweites Testspiel gegen Kasachstan. Als Vorbereitung auf die A-WM in Finnland und Schweden (3. bis 19 Mai) absolviert die Truppe von Teamchef Manny Viveiros am kommenden Montag und am Dienstag noch zwei Testpartien gegen Italien in Auer (Südtirol).
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