Mit einem Durchschnittstempo von fast 28 km/h hängte er die Konkurrenz um eine Minute und mehr ab. Cadel Evans, sein erster Verfolger im Gesamtklassement büßte als 25. mehr als zweieinhalb Minuten ein und hat nun schon 4:02 Minuten Rückstand auf den Sizilianer. Zehn Sekunden dahinter folgt als Dritter der Kolumbianer Rigoberto Uran (Sky), der im Zeitfahren eineinhalb Minuten hinter Nibali Rang sechs belegte. Der Spanier Samuel Sanchez (+58 Sekunden) und sein Landsmann Damiano Caruso (+1:20 Minuten) kamen Nibali bei seinem heuer ersten Etappenerfolg noch am nächsten.
Nibali dürfte Giro-Gesamtsieg kaum noch zu nehmen sein
Dem 28-jährigen Tour-de-France-Dritten dürfte sein erster Giro-Gesamtsieg dank des nun komfortablen Vorsprungs kaum noch zu nehmen sein.
Aufgrund der erwarteten winterlichen Witterung wurde die 19. Etappe am Freitag deutlich entschärft – der Gavia-Pass (2.618 Meter) und das Stilfser Joch (2.758) wurden gestrichen. Stattdessen führt der nun 160 Kilometer lange Abschnitt von Ponte di Legno über den deutlich niedrigeren Tonale Pass (1.883) und das Hofmahdjoch (1.706) über Naturns zum Etappenziel im Martelltal auf 2.059 Metern Seehöhe.
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