Für Nishikori, der in der Auftaktrunde Österreichs Nummer eins, Jürgen Melzer, nur fünf Games überlassen hatte, bedeutete es im zweiten Aufeinandertreffen mit dem 16-fachen Majorsieger Federer den ersten Sieg. "Er war mein Idol. Ihn zu schlagen war eines der Ziele meiner Karriere", freute sich der 23-jährige Nishikori. Für den acht Jahre älteren Federer war es das erste Turnier nach einer achtwöchigen Pause (Viertelfinal-Aus in Indian Wells gegen Nadal).
Es war die zweite große Überraschung nach dem Erfolg des Bulgaren Grigor Dimitrow, der übrigens mit Maria Scharapowa befreundet ist und zuletzt auch von Paparazzi Händchen haltend "erwischt" wurde.
Keine Überraschungen bei den Damen
Im Gegensatz zu den Herren sind im Damen-Feld die Nummern eins und zwei auch im Viertelfinale noch dabei. Serena Williams brauste mit 6:3, 6:1 über die Russin Maria Kirilenko hinweg und sprach danach von einem "wirklich relaxten Tag". Wenn sie so weiterspielt, könnte am Ende ihr vierter Saisontitel bzw. der 50. Turniersieg ihrer Karriere herausschauen. Programmierte Finalgegnerin wäre die Russin Maria Scharapowa, die die Deutsche Sabine Lisicki mit 6:2, 7:5 ausschaltete.
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