Langstreckenläuferin Pumper war bereits im Frühjahr 2008 zweimal positiv auf EPO getestet und deshalb für zwei Jahre gesperrt worden. Am 19. Dezember 2011 brachte die NADA einen weiteren Prüfantrag wegen eines Verstoßes gegen geltende Anti-Doping-Bestimmungen bei der Österreichischen Anti-Doping-Rechtskommission ein. "In diesem Prüfantrag wurde Athletin Pumper vorgeworfen, dass sie Ende 2008 20.000 Einheiten Dyn-EPO und 30.000 Einheiten EPO zum Preis von 200 Euro erworben hat", hieß es in einer Pressemitteilung der NADA am Montagvormittag.
"Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen"
Das von der Rechtskommission durchgeführte Verfahren habe unter Berücksichtigung der vorgelegten Beweise und der Stellungnahmen der Athletin ergeben, "dass Susanne Pumper des Verstoßes gegen die Anti-Doping-Bestimmungen schuldig zu sprechen war". Die achtjährige Wettkampfsperre gegen Pumper, die sämtliche Vorwürfe bestreitet, umfasst "jede Form der Teilnahme (sowohl als Wettkämpfer als auch als Betreuer oder Funktionär) an Veranstaltungen".
Alle Ergebnisse gestrichen
Sämtliche Ergebnisse, die von Pumper nach dem Vergehen 2008 erzielt worden sind, sind gestrichen worden. Damit hat die Wienerin, die 2005 in Madrid Hallen-Vizeeuropameisterin über 3.000 Meter geworden war, auch ihre beiden Marathon-Staatsmeistertitel der Jahre 2010 und 2011 verloren. Pumper wurde weiters zum Ersatz der Kosten des Verfahrens verpflichtet. Sie hat vier Wochen Zeit, Rechtsmittel einzulegen.
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