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Hirscher trainiert auf der Reiteralm für Crans Montana

08.02.2012, 10:44
Hirscher trainiert auf der Reiteralm für Crans Montana (Bild: APA/EXPA/JOHANN GRODER)
Foto: APA/EXPA/JOHANN GRODER
Marcel Hirscher scheint der Gewinn des Gesamtweltcups doch mehr am Herzen zu liegen als angenommen. Nachdem der Seriensieger aus Salzburg am Dienstag bekannt gegeben hatte, dass er die Super- Kombi am kommenden Wochenende in Sotschi auslassen wird, stellte sich wenige Stunden später heraus, dass er auf der Reiteralm Super- G trainiert. Sollte dieses Experiment zufriedenstellend verlaufen, will Hirscher Ende Februar in dieser Disziplin an den Start gehen und vielleicht die entscheidenden Punkte einsammeln.

"Eines ist klar: Speed ist auf Weltcupniveau ein völlig neues und anderes Universum für mich. Aber ich will der Sache und mir einfach eine Chance geben. Es bleibt ein Experiment, ich bin am Dienstag gerade erst einmal ein paar Fahrten gefahren, am Mittwoch trainiere ich noch einmal und dann sollte schon abschätzbar sein, ob quer einzusteigen in der Saison überhaupt einen Sinn macht", wird Hirscher auf der ÖSV- Homepage  zitiert.

Die Tests sind mit Mathias Berthold abgesprochen. "Wenn Marcel gut drauf ist und er sich gut fühlt, dann sollte einem Start bei dem einen oder anderen Super- G sicher nichts im Wege stehen", sagte der Herren- Cheftrainer. Im Optimalfall startet Hirscher bereits bei den beiden Bewerben am 24. und 25. Februar in Crans Montana.

In der Infobox kannst du abstimmen, ob Hirscher deiner Meinung nach noch die große Kristallkugel holen wird!

In Sotschi nicht am Start

Sicher nicht starten wird der 22- Jährige in Sotschi, wo am Wochenende Abfahrt und Super- Kombination stattfinden. Hirscher hatte nach seinem Sieg in Schladming noch überlegt, in die russische Olympia- Region 2014 zu reisen. Im Gesamtweltcup liegt er momentan 116 Punkte hinter dem Titelverteidiger Ivica Kostelic auf Rang zwei. Der Kroate war im Gegensatz zu Hirscher am vergangenen Wochenende auch bei den Rennen in Chamonix im Einsatz, konnte sich dort aber nicht entscheidend absetzen. In Bansko stehen am 18. und 19. Februar ein Riesentorlauf und ein Slalom auf dem Programm.

Der Salzburger hatte bereits nach Schladming auf die Frage, ob nun der Gesamtweltcup ein Thema sei, eine klare Antwort gegeben: "Nein, den hat ja ohnehin schon Kostelic gewonnen." Er wolle sich lieber auch weiterhin voll auf seine Paradedisziplinen Slalom und Riesentorlauf konzentrieren.

geo
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