Möglich machen dies die trotz der Finanzkrise gestiegenen TV- Einnahmen. Damit hat sich die Summe innerhalb von fünf Jahren fast verdoppelt. In der Saison 2006/07 hatten die Serie- A-Vereine noch 546 Millionen Euro für die Spielergehälter inklusive Prämien ausgegeben. In der Saison 2009/10 waren es bereits 842 Millionen Euro.
Zum neuen bestbezahlten Serie- A-Star rückte der AC- Milan- Neuzugan Zlatan Ibrahimovic auf, dessen Vorname übersetzt bezeichnenderweise "der Goldene" bedeutet. Der schwedische Teamspieler kassiert vom lombardischen Topligisten neun Millionen Euro pro Jahr. Das sind immerhin vier Millionen Euro weniger, als ihm sein Ex- Verein FC Barcelona zahlte.
Bei Milan hat der Posten für die Kicker- Bruttogehälter 130 Millionen Euro erreicht. Auf Platz zwei rangiert Meister Inter Mailand. Der Champions- League- Sieger gibt demnach 121 Millionen Euro für sein Starensemble aus.
Österreichs Serie- A-Legionäre gehören nicht zu den Spitzenverdienern. Juve- Ersatzgoalie Alexander Manninger, der 500.000 Euro pro Saison kassiert, ist gemeinsam mit Teamkollege Armand Traore der billigste Spieler im Kader. György Garics verbesserte sich laut dem Blatt von 300.000 Euro im Vorjahr auf eine halbe Million und gehört damit zu den zehn Top- Verdienern bei Bologna.