Titelverteidiger Cadel Evans aus Australien (+17 Sekunden) wurde 13. Für Zeitfahr- Weltmeister Tony Martin begann die Frankreich- Rundfahrt dagegen mit einer Enttäuschung. Der Deutsche büßte wegen eines technischen Defekts 23 Sekunden auf Sieger Cancellara ein und musste sich mit Platz 45 begnügen. "Ich hatte einen platten Hinterreifen und bin sehr enttäuscht, denn ich habe so lange auf diese Gelegenheit gewartet. Jetzt ist der Traum von Gelb vorbei", erklärte Martin.
Eisel stellte sich auf "drei Wochen Spaß, Konzentration und Schmerzen" ein. "Es ist meine neunte Tour, aber ich bin immer noch so nervös wie 2004", twitterte der Sky- Profi kurz vor seinem Start ins Zeitfahren.
Die erste Etappe führt am Sonntag von Lüttich nach Seraing und zwingt die Favoriten gleich zu Beginn zu erhöhter Aufmerksamkeit. Auf dem kurzen, aber steilen Schlussanstieg kann man sofort wertvolle Sekunden verlieren. Die Sprinter werden deshalb nach 198 Kilometern wohl nicht in den Kampf um den Tagessieg eingreifen können. Die Tour endet nach 3.497 Kilometern, die neben Belgien und Frankreich auch teilweise in der Schweiz gefahren werden, am 22. Juli in Paris.
1. Fabian Cancellara (SUI) Radioshack- Nissan 7:13 Min.
2. Bradley Wiggins (GBR) Sky +7 Sekunden
3. Sylvain Chavanel (FRA) Omega- Quick Step +7
4. Tejay van Garderen (USA) BMC +10
5. Edvald Boasson Hagen (NOR) Sky +11
6. Brett Lancaster (AUS) Orica GreenEdge +11
7. Patrick Gretsch (GER) Argos- Shimano +12
8. Denis Mentschow (RUS) Katjuscha +13
9. Philippe Gilbert (BEL) BMC +13
10. Andrej Griwko (UKR) Astana +15
Weiter:
13. Cadel Evans (AUS/TV) BMC +17
101. Bernhard Eisel (AUT) Sky +32