Auch Garmin- Teamchef Jonathan Vaughters habe von Doping- Praktiken berichtet. Vaughters war Ende der 90er Jahre mit Armstrong im Team US Postal gefahren. Wie "De Telegraaf" berichtete, haben die Fahrer als Kronzeugen eine Sperre von nur sechs Monaten zu befürchten. Diese sei zudem aufgeschoben worden, so dass die vier Sportler sowohl die derzeit laufende Tour als auch die restlichen Rennen der Saison noch bestreiten können. Das US- Quartett hatte zuletzt freiwillig auf Olympia verzichtet.
Die USADA wirft Armstrong, dessen Ex- Teamchef und derzeitigen RadioShack- Verantwortlichen Johan Bruyneel sowie vier früheren Ärzten und Betreuern jahrelanges Doping und Handel mit illegalen Substanzen vor. Der siebenfache Tour- Sieger streitet die Vorwürfe ab. Der Texaner argumentiert unter anderem, dass er nie einen positiven Dopingtest abgegeben habe und die Zeugen der Anklage unglaubwürdig seien.
Neben den fünf neuen Namen dürften auch Armstrongs frühere Tour- Helfer Floyd Landis und Tyler Hamilton zu den insgesamt zehn Zeugen gehören, die die USADA in einen möglichen Prozess aufbieten will. Noch werden die Namen geheim gehalten.