Die Ausgangslage war klar: Für Nordkorea ging es nur noch um Wiedergutmachung für das 0:7-Debakel gegen Portugal und einen ehrenhaften Abschied von der WM, die Elfenbeinküste war hingegen auf einen brasilianischen Erfolg und einen eigenen Kantersieg angewiesen. Dementsprechend zogen die Afrikaner vom ersten Moment an ein Powerplay auf. Nach der ersten Chance nach 52 Sekunden durch Abdelkader Keita und einem wegen Abseits nicht gegeben Tores von Didier Drogba (11.) stellte Yaya Toure mit einem präzisen Flachschuss ins rechte Eck auf 1:0 (14.).
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Drei Aluminiumtreffer
Romaric traf die Stange (17.), Drogba die Latte, den Abpraller setzte Romaric per Kopf zum 2:0 ins Tor des in der Anfangsphase nicht zu beneidenden Goalies Myong-guk Ri (20.). An der Überlegenheit der Ivorer änderte sich nichts, ein weiteres Tor gelang jedoch bis zum Pausenpfiff nicht mehr, Gervinho sorgte mit einem Stangenschuss für den dritten Aluminiumtreffer (38.).
Trotz der Führung entschwand das angepeilte Aufstiegswunder der Elfenbeinküste in immer weitere Ferne. Denn einerseits hielt Portugal das 0:0 gegen Brasilien, und andererseits wurde ein Kantersieg in der bei einem Brasilien-Sieg notwendigen Höhe von 7:0 oder 8:0 von Minute zu Minute unwahrscheinlicher.
Tänzchen zum Abschluss
Die stabiler werdenden Nordkoreaner kamen durch Tae-se Jong sogar zum ersten Schuss aufs Tor der "Elefanten" (53.), deren Chancen nach der Pause rar blieben. Im Finish stellte der eingewechselte Kalou den 3:0-Endstand her (82.), trotz des zu diesem Zeitpunkt quasi feststehenden Scheiterns feierten die Ivorer ihren Treffer mit einem letzten WM-Tänzchen.
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