Die "Bestmarke" hatte lange der nunmehrige Rapidler Harald Pichler (aus seiner Zeit bei den Salzburg Juniors) inne. Jetzt wurde er von einem Ex-Grün-Weißen abgelöst. "Ich bin keiner, der pausenlos hinhaut", wehrt sich Dober gegen das Image als "Bad Boy", das man aus der Flut an Gelben Karten ableiten kann. "Aber meine Spielweise ist bekannt hart", gibt er andererseits auch zu. "Ich teile aus, kann aber auch einstecken!"
Was er in der Anfangsphase in Altach bestätigte, als ihm Boris Prokopic, ein weiterer Ex-Rapidler, mit dem er früher bei den Hütteldorfern zusammengespielt hatte, mit beiden Beinen in den Fuß grätschte und dabei den Knöchel traf. "Kein Problem, damit kann ich leben", nahm er Prokopic die rüde Attacke nicht übel.
Wie reagiert eigentlich Trainer Alfred Tatar auf das robuste und mitunter grenzgängige Auftreten von Dober? "Sein Glück ist, dass er in der Saison dreimal gesperrt war. Sonst hätte er nicht 18, sondern 21 Gelbe Karten." Nachsatz: "Es wäre interessant, wo er mit dieser Statistik europaweit liegt!"
Dober lässt Zukunft noch offen
Wie auch immer: Dober ist in Österreich ein beschriebenes Blatt. Offen lässt er seine Zukunft. "Ich sage zu gar nichts Nein und höre mir alles an. Bei der Vienna ist jedenfalls etwas zusammengewachsen, daher kann ich mir durchaus vorstellen, dass ich in Döbling bleibe!" Fix sind für nächste Saison bisher nur Nikolic, Pink und Miesenböck (bei dem Trio wurde die Option gezogen) sowie Gökcek (Vertrag verlängert).
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