Der Gewinn des Sprint-Trikots war für Brändle aufgrund von vier Tagen in Ausreißergruppen und vor allem des nasskalten Wetters am Samstag Schwerstarbeit. "Ich habe mein Ziel erreicht. Allerdings habe ich noch nie derart auf einem Fahrrad gelitten wie heute. Der Tag war sehr hart heute. Der Regen und gleichzeitig die kalten Temperaturen waren brutal", meinte der 23-Jährige Rad-Profi.
Froome vor dem Gesamtsieg
Der Brite Chris Froome baute seinen Vorsprung auf der verregneten Königsetappe der Tour de Romandie deutlich aus. Der Sky-Kapitän parierte auf dem Schlussanstieg nach Le Diablerets alle Angriffe seiner Konkurrenten und setzte sich in der Schlussphase mit dem Slowenen Simon Spilak kontinuierlich ab.
Im Sprint um den Tagessieg hatte der Tour-de-France-Zweite von 2012 zwar das Nachsehen, auf seine anderen Gesamtsieg-Widersacher Rui Costa, Robert Kiserlovski und Alejandro Valverde holte er aber eine Minute Vorsprung heraus.
Froome geht mit 47 Sekunden Guthaben auf Katjuscha-Fahrer Spilak sowie 1:21 Minuten auf den Portugiesen Costa (Movistar) in das abschließende Einzelzeitfahren über 18,7 km in Genf. Der Gesamtsieg dürfte dem Olympia-Dritten im Zeitfahren wohl nicht mehr zu nehmen sein.
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